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Bootstypen

Rennboote

Alle Entwicklungen, die z.B. durch den Einsatz neuer Materialien unsere Boote für längere Zeiträume formbeständiger machen oder ihre Steifigkeit erhalten und damit die Einsatzdauer erhöhen, wurden und werden auch zukünftig schnell übernommen. Ebenso ist die Anpassung unseres Sportgeräts, z.B. der Bootsform oder der Ruderblätter, an unterschiedliche Mannschaften und Rudertechniken ein weites Feld für Entwicklungen.

Ruderboote aus Holz

Klasischer Bootsbau

Diese Boote werden immer noch in traditioneller Bauweise hergestellt. Die 8m langen und 2mm dünnen Planken der Schale bestehen aus über lange Zeit gelagerter brasilianischer Zeder und werden mit Hilfe von heissem Wasser gebogen.

Das Schöne an den Holzbooten ist, dass man auf individuelle Wünsche eingehen kann. In rund 120 Stunden Handarbeit und aus mehreren hundert Einzelteilen entstehen diese Boote. Die Bootsformen haben sich seit über 150 Jahren von Boot zu Boot entwickelt und verbessert und entsprechen mit Ihrem Ausbaustandard den heutigen Bedürfnissen.

Jedes Boot ist ein Einzelstück und wird “gebohren”. Es sind keine Boote ab Stange sondern werden speziell auf Ihre Wünsche angepasst.






Ruderboote aus Kunststoff

Rümpfe mit Vollkern

Boote aus Sandwich-Konstruktion sind wegen ihres Wabenkernes leichter und steifer als ihre Single-Haut Kollegen und sind daher besser für den Hochleistungsbereich geeignet. Obwohl immer noch ziemlich robust, ist eine sehr steife Rumpf dieser Art der Konstruktion ein wenig anfällig für Schäden durch Kratzer und Stöße.

Rümpfe aus einer Schale

Diese Boote sind strapazierfähig gegen Beschädigungen im Bootshaus oder während des Transports. Sie sind ein wenig schwerer aber ideal für unerfahrene Crews und den allgemeinen Vereins-Einsatz, wo die Boote wahrscheinlich einiges mehr abbekommen aber bei Bedarf trotztem eine gute Leistung bringen müssen.




Ruderboote aus Carbon

Die Top-Klasse

Die Bootsschale wird aus einem Stück gefertigt, ein Bauteil mit enormer Längssteifigkeit. Die maximale Steifigkeit über seine gesamte Länge wird mit dem Wasserdruck erreicht. Innovative Fertigungsverfahren aus der Flugzeugtechnik ermöglichen einen Skiff aus dem Autoklaven.

Autoklav

Ein Autoklav (gr./lat. selbstverschließend) ist ein gasdicht verschließbarer Druckbehälter, der für die thermische Behandlung von Stoffen im Überdruckbereich eingesetzt wird.

Dies ist das klassische über Jahrzehnte weiterentwickelte Verfahren für High Tech Anwendungen von der Formel 1 über Moto GP bis zur Weltraumfahrt.

Autoklaven Bauteile werden mit einen Überdruck von bis zu 10 bar, Temperaturen von bis zu 400 °C und unter Abschlusses gegenüber der umgebenden Atmosphäre erzeugt. Der hohe Druck im Inneren des Autoklaven verpresst die einzelnen Laminatschichten und ermöglicht die Herstellung von Hochleistungsbauteilen mit klar definierter Stabilität bei geringstem Gewicht.



Gig-Boote

Bezeichnung Material/Bauweise Bootsklasse Breite Länge
A Holz/Klinker Zweier 90cm 825cm
Vierer 100cm 1050cm
B Holz/Klinker Zweier 78cm 850cm
Vierer 78cm 1100cm
Achter 85cm 1750cm
C Kunststoff/Schale Zweier 78cm 850cm
Vierer 78cm 1100cm
Achter 85cm 1750cm
D Holz/Schale Zweier 90cm 825cm
Vierer 100cm 1050cm
E Kunststoff/Holz Vierer 90cm 1100cm


Renngigs
Das „Rennboot“ in Klinkerbauweise ist als Einer 35, als Vierer 60 und als Achter 70 Zentimeter breit.