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Schifffahrtsregeln

Rechtsgrundlagen für den Rudersport auf österreichischen Gewässern. Rechtliche Rahmenbedingungen – ausgenommen gewerbsmäßiger Betrieb.
Rudern im Nebel

Gewässerbenützung

Sowohl das österreichische Wasserrecht als auch das Schifffahrtsrecht gestatten in Österreich jedem (unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen) die Benützung der öffentlichen Gewässer.

Bei Privatgewässern ist die Zustimmung des Eigentümers erforderlich. Wichtiger Nebenaspekt: Das Betreten der Ufer ist ebenfalls nur mit Einverständnis des Eigentümers gestattet (ausgenommen im Notfall – Grundsatz „Not kennt kein Gebot“) – bei öffentlichem Grund (zB Großteil des Donauufers) kann grundsätzlich vom Einverständnis des Grundeigentümers ausgegangen werden, solange dies nicht abweichend gekennzeichnet ist

Achtung: in Naturschutzgebieten, Nationalparks etc. ist das Betreten der Ufer häufig verboten oder unterliegt einschränkenden Bedingungen.

Schiffsführer

Für Ruderfahrzeuge bis 20 m Länge ist kein Befähigungsausweis notwendig (ausgenommen Rafts und gewerbsmäßige Schifffahrt). Der Schiffsführer muss geistig und körperlich geeignet sein (dazu gehört auch die Vermeidung von Beeinträchtigung durch Alkohol (max. 0,5 ‰), Suchtmittel, Medikamente, Übermüdung etc.).

Er muss dem Gewässer und dem Fahrzeug entsprechende nautische Kenntnisse (Beherrschung des Fahrzeugs) und Kenntnisse der Verkehrsvorschriften haben. Mindestalter für die selbständige Führung eines Ruderfahrzeugs: 12 Jahre (Wasserstraßen: 16 Jahre).

Bootszulassung

Für Ruderfahrzeuge mit einer Länge bis 20 m ist keine Zulassung erforderlich.

Information: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie